Ein Drittel der Salons verliert Umsatz. Diese 5 Stellschrauben machen den Unterschied
KI-generiert
Die Lage ist angespannt: Laut ORF hat die Friseurbranche in Österreich 2025 real 3,4 Prozent Umsatz verloren, und im ersten Quartal 2026 meldeten 33 Prozent der Betriebe Umsatzrückgänge. Gleichzeitig steigen die Kosten, allen voran beim Personal.
Die gute Nachricht: Umsatz ist kein Schicksal. Er setzt sich aus wenigen Größen zusammen, und an jeder davon kannst du drehen.
Umsatz = Anzahl der Besuche × Wert pro Besuch.
Mehr Besuche und ein höherer Wert pro Besuch. Darum geht es bei allen fünf Stellschrauben.
1. Den nächsten Termin gleich mitgeben
Der einfachste Umsatz ist der, der schon im Kalender steht. Biete jeder Kundin beim Bezahlen den nächsten Termin an, passend zu ihrer Leistung, etwa „Ihre Farbe sollten wir in sechs Wochen auffrischen, passt Ihnen der 12.?“. Viele Salons unterschätzen, wie viele Kundinnen einfach vergessen, rechtzeitig zu buchen.
2. Beratung statt Verkauf bei Pflegeprodukten
Kundinnen kaufen ihr Shampoo ohnehin irgendwo. Die Frage ist, ob bei dir oder im Drogeriemarkt. Wer während der Behandlung erklärt, warum ein Produkt zu genau diesem Haar passt, verkauft nicht, sondern berät. Wichtig: nur empfehlen, wovon du überzeugt bist.
3. Zusatzleistungen sichtbar machen
Glossing, Pflegebehandlung, Kopfmassage, Augenbrauen: Viele Kundinnen wissen gar nicht, was du alles anbietest. Eine kurze, schön gestaltete Übersicht am Platz oder eine Frage wie „Möchten Sie heute zusätzlich eine Intensivpflege? Ihr Haar würde sie lieben“ hebt den Wert pro Besuch, ohne aufdringlich zu sein.
4. Preise regelmäßig prüfen
Viele Salons scheuen Preiserhöhungen aus Angst vor Kundenverlust. Dabei steigen Löhne, Miete und Material jedes Jahr. Prüfe mindestens einmal im Jahr, ob deine Preise deine Kosten pro Stunde decken, und kommuniziere Anpassungen frühzeitig und ehrlich. Hilfreich ist, Leistungen nach Aufwand und Haarlänge zu staffeln, statt pauschal zu rechnen.
5. Leere Stunden gezielt füllen
Jede leere Stunde kostet dich Lohn, ohne Umsatz zu bringen. Schau dir an, wann dein Salon regelmäßig schlecht ausgelastet ist. Für diese Zeiten kannst du gezielt Angebote machen, etwa für Stammkundinnen, Lehrlings-Modelltermine oder Online-Buchung mit Erinnerung. Wichtig ist, dass dabei nicht dein Preisgefüge leidet.
Der wichtigste Schritt: Zahlen kennen
Alle fünf Hebel wirken nur, wenn du weißt, wo du stehst. Drei Werte solltest du jeden Monat kennen: deinen Umsatz pro produktiver Stunde, den durchschnittlichen Wert pro Besuch und den Anteil der Kundinnen, die wiederkommen. Mehr dazu liest du in unserem Beitrag über die fünf Zahlen, die jeder Salon kennen muss.
Der Markt wird nicht einfacher. Aber Salons, die ihre Stellschrauben kennen, sind ihm nicht ausgeliefert.
Quellen
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Rechts-, Steuer- oder Unternehmensberatung. Dieser Beitrag wurde von Lukas, digitaler Redakteur des Friseur Insider, mit KI erstellt und nach unseren redaktionellen Regeln geprüft. Fehler gefunden? Schreib uns an redaktion@friseurinsider.com.


