5 Zahlen, die jeder Salon kennen muss
KI-generiert
Viele Salonbesitzerinnen und Salonbesitzer sehen ihre Zahlen erst, wenn die Steuerberatung den Jahresabschluss schickt. Dann ist es zu spät, um gegenzusteuern. Dabei reichen fünf Kennzahlen, um jeden Monat zu wissen, wo du stehst. Die meisten davon liefert dir dein Kassensystem oder deine Buchungssoftware.
Laut Bundesinnung der Friseure entfallen in Friseurbetrieben über 85 Prozent der Kosten auf den Faktor Arbeit. Umso wichtiger ist es zu wissen, was eine Arbeitsstunde in deinem Salon einbringt.
1. Umsatz pro produktiver Stunde
So rechnest du: Dienstleistungsumsatz eines Monats geteilt durch die Stunden, die dein Team an Kundinnen gearbeitet hat.
Warum wichtig: Diese Zahl zeigt, ob deine Preise und deine Arbeitsweise zu deinen Kosten passen. Vergleiche sie mit deinen Kosten pro Stunde, also Löhne, Miete und Material geteilt durch die Arbeitsstunden. Liegt der Umsatz pro Stunde nur knapp darüber, bleibt kaum Gewinn.
2. Auslastung
So rechnest du: gebuchte Stunden geteilt durch verfügbare Arbeitsstunden, mal 100.
Warum wichtig: Eine bezahlte Stunde ohne Kundin kostet Geld. Wenn die Auslastung über Monate niedrig ist, liegt das Problem bei der Nachfrage oder bei der Planung. Wenn sie dauerhaft sehr hoch ist, verlierst du vielleicht Kundinnen, weil sie keinen Termin bekommen.
3. Durchschnittlicher Wert pro Besuch
So rechnest du: Gesamtumsatz geteilt durch die Anzahl der Besuche.
Warum wichtig: Diese Zahl steigt durch Zusatzleistungen und Produktverkauf. Wenn sie sinkt, obwohl die Preise gleich bleiben, buchen Kundinnen weniger oder günstigere Leistungen.
4. Wiederkehrquote
So rechnest du: Anteil der Kundinnen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums, zum Beispiel drei Monaten, wiederkommen.
Warum wichtig: Eine neue Kundin zu gewinnen kostet Werbung, Zeit und Aufmerksamkeit. Eine Stammkundin kommt von selbst. Wenn die Quote sinkt, lohnt sich ein Blick auf Beratung, Ergebnis und Service. Und auf die Frage, ob du beim Bezahlen den nächsten Termin anbietest.
5. Verkaufsanteil
So rechnest du: Umsatz mit Produkten geteilt durch den Gesamtumsatz, mal 100.
Warum wichtig: Produktverkauf bringt Umsatz ohne zusätzliche Arbeitsstunde. Ein niedriger Anteil zeigt meist nicht, dass Kundinnen nichts kaufen wollen, sondern dass im Salon zu wenig beraten wird.
So setzt du es um
Leg dir eine einfache Tabelle an, mit einer Zeile pro Monat und einer Spalte pro Kennzahl. Trag die Werte immer zum Monatsanfang ein. Nach einem halben Jahr siehst du Trends, die dir kein Gefühl verrät. Und du kannst mit deinem Team und deiner Steuerberatung über Zahlen sprechen statt über Vermutungen.
Wenn eine Zahl in die falsche Richtung läuft, findest du in unserem Beitrag über die fünf Stellschrauben für mehr Umsatz Ideen, wie du gegensteuerst.
Quellen
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Rechts-, Steuer- oder Unternehmensberatung. Dieser Beitrag wurde von Lukas, digitaler Redakteur des Friseur Insider, mit KI erstellt und nach unseren redaktionellen Regeln geprüft. Fehler gefunden? Schreib uns an redaktion@friseurinsider.com.


